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New Noise Magazine / Print / France 5/2020

 

Jérémy André

 

Deutsch (Google Translated)
Ende 2016 kehrte David Judson Clemmons (Minister für Wut, Damn The Machine, The Fullbliss) mit einem neuen Album von Jud (Generation Vulture) in Gnade zurück. Perfekte Demonstration und brillante Synthese dessen, was DJC seit fast 25 Jahren zu komponieren versucht, und dies immer in unwürdiger Vertraulichkeit, für die Sie reichlich verantwortlich sind. Hier geht es also um ein weiteres Argument in derselben klaren, klaren und unverwechselbaren Richtung, nämlich zuzuhören! Die echten, seltenen Abenteuerlustigen und Neugierigen, die DJC kennen, werden nicht überrascht sein, dieses ernsthafte Lied, lyrisch und magnetisch, intakt zu finden, das seinen Weg in Sektoren findet, die von gut identifizierten Fuzz-Delays verwüstet werden. Als Bonus ein depressives ++, besonders wenn der Typ wie hier unter seinem eigenen Namen veröffentlicht. Und zur Erinnerung: Sein Leben im Königreich des Abkommens von 2004 hatte die Höhe des Angriffs auf die psychische Integrität so stark erhöht, dass die Moral dadurch oxidiert wurde. Nichts Neues unter der schwarzen Sonne, was nicht verhindert, dass die ursprüngliche Kreativität hier wieder geweiht wird, im Herzen von Titeln im XL-Format, lebendig, stürmisch und meistens ekstatisch. Hier ist garantiert, dass du zumindest auf einigen

Seiten des Albums Gänsehaut hast. In dieser Hinsicht führt "Trust" geradeaus die besten Titel an, die jemals vom Berliner geschrieben wurden, kraftvoll, groovig und eine Welle in die Seele tragend, um die letzten Widerstände zu brechen. Du knackst. Netz. Ansonsten ist es die Art nach dem Rock, wie man das Ding unaufhaltsam in Ekstase versetzt fühlt ("Dark Walk Home", "The Servant", "The Loyalty"). Tribe & Throne ist unaufhaltsam, wunderschön, manchmal herzzerreißend und hat alles, was es braucht, um den Test der Zeit zu bestehen. Unveränderlich, sicher vor dem Vergessen. Zumindest für die wenigen Kenner.
 

English (Google Translated) Germany (Below)
At the end of 2016, David Judson Clemmons (Ministers of Anger, Damn the Machine, The Fullbliss) returned in grace, halo on his head, with a new album by Jud (Generation Vulture). Perfect demonstration and brilliant synthesis of what DJC has been trying to compose for almost 25 years, and this, always in unworthy confidentiality for which you are amply responsible. So here we go for yet another argument in the same clear, clear and unmistakable direction, namely, listen to it! The real, rare adventurous and curious who know DJC will not be surprised to find intact this serious song, lyrical and magnetic, making their way in sectors ravaged by fuzz-delay well identified. As a bonus, a depressed ++, especially when the guy publishes under his own name, like here. And as a reminder, his Life In The Kingdom Of Agreement of 2004 had climbed the heights of attack on psychic integrity so much it oxidized morale. Nothing new under the black sun therefore, which does not prevent the original creativity from being once again consecrated here, at the very heart of titles in XL format, vibrant, tempestuous and most often ecstatic. Here it’s guaranteed, you’ve got goosebumps on at least les of the album. In this regard, "Trust" straight ahead leads the best titles ever written by the Berliner, powerful, groovy, carrying a wave to the soul to break the last resistances. You crack. Net. Otherwise, it's the post-rock way that you feel the thing mounted, inexorable, to ecstasy ("Dark Walk Home", "The Servant" "The Loyalty"). Unstoppable, beautiful, heartbreaking at times, Tribe & Throne has everything it takes to stand the test of time, unalterable, safe from oblivion. At least for the few connoisseurs.



 


 

Visions Magazine – Print 6/2020


 


 


 

Powermetal.de – Online Magazine

8/10 Punkte

Mathias Freiesleben

DJC lebe hoch.

Sprechen wir hier über den Musiker David Judson Clemmons, nachdem ich mich erst mal verbeugt habe.

So, fertig. Noch einmal.

Vor dem Schaffen dieses freien und freigeistigen Musikers, der in und mit seiner Tonkunst immer erkennbar ist. Der neben seinem jetzigen Soloprogramm in vier weiteren Bands als Richtungsmitgeber zu finden war und noch ist: In den Progressive Thrash Bands MINISTERS OF ANGER, DAMN THE MACHINE, im feinfühlig tastenden Multifolkbluegrass in THE FULLBLISS und wahrscheinlich am prominentesten: in JUD.

Wenn ich an Clemmons denke, denke ich immer an Melancholie, eine hellere Schwärze als andere Schwärzen, einen trotzigen Optimismus, der sich mit der Verzweiflung an den Umständen abwechselt, die uns so umgeben. Der Mann weiß Schönheit zu verstecken in dunklen Tönen. Ich erinnere mich an ein Herzens-Konzert im Berliner DunckerClub, wo ich endlich JUD sehen konnte: drei oberkörperfreie Typen, alle mit Dreimillimeterfrisur und ab dem dritten Stück schon vollkommen durchschwitzt. Meine Erinnerung glaubt daran, dass dieses Konzert ungefähr fünf Stunden ging und trotzdem zu kurz war. Ein sehr schönes und intensives Erlebnis.

DJC ist nun seit Jahren einer, der in Berlin lebt, seine Ideen immer wieder in diversen musikalischen Zusammensetzungen und Korrespondenzen ausprobiert, sich immer wieder an den Verhältnissen der Umgebung reibt. Diese Unsicherheiten und Beobachtungen schafft, in Ausdrucksweisen zu überführen. Mir ist gerade aufgefallen, als ich in alle JUD-Alben mal reingelauscht habe, dass diese alle einen Sog entwickeln und ich erst einmal … alle JUD-Alben anhören muss.

So fertig. Toll.

Zurück zu seiner ganz eigenen, ganz aktuellen Meldung: "Tribe & Throne", komplett allein ersonnen, arrangiert mit engagierten Mitmusikern, eingespielt und nun verbreitet. Davor gibt es erst einmal und immerdar einen Verbeuger. Draußen dräeuen die ersten Regenwolken seit etwa... neun Wochen und Clemmons kann mit 'Our Love, Our War' den rechten Soundtrack dazu liefern. In Sachen leuchtender Melancholie macht dem Mann aus dem US-Bundesstaat Virginia so schnell oder langsam niemand was vor. Die Stücke reihen sich aneinander wie in einer Autofahrt, der Blick verschwindet in der Weite und die Finger tippen auf die Säume der Fenster. Ja, man kann sich in "Tribe & Thrones" verlieren.

Stilistisch ist das irgendwie Doomericana, Melancholy Core, Noisiger Rock mit New Wave Einschlag. Clemmons, der Gitarre spielt, wie immer und wiedererkennbar, hart im Anschlag, weich im Abgang, drückt jedem der sechs langen Stücke immer ein solches Saitenmotiv auf. Was den Stücken immer auch ein Vorwärtsdrängen vermittelt.

Hat der Opener noch ruhiger begonnen, so ist mit 'My Trust', 'Dark Walk Home' und auch 'It Or The Dome' das Level spannender Rockmusik erreicht. Alle sechs Beiträge versprühen den Charme von Abschied und aber auch dem Gefühl, sich bald wiederzusehen. Ganz nebenbei gelingen dem Wahlberliner auch ein paar tolle Melodien, die sich in die vertonten Trostlosigkeiten schleichen und das Ganze sehr hörbar abrunden. Ganz nebenbei sind auch die Wiederholungen sehr gut portioniert, vielleicht auch dem geschuldet, dass David in weiterer Leidenschaft alte Möbel wiederherstellt und die beruhigende Wirkung handwerklichen Könnens einfließen läßt. Der Effekt ist, dass ich das Album höre und es wächst und wächst und … mit jedem Durchlauf.

Ich freue mich, das Clemmons sich so gut am Musikmarkt der Eitelkeiten und Überflüssigkeiten behauptet hat – und "Tribe & Throne" ein weiterer Beweis seiner gesamtkünstlerischen Qualitäten geworden ist. Schön, ihn zu haben.


 

Streetclip.de

Big 8 Points

Armin Schäfer

Musik sollte in allererster Linie natürlich zunächst einmal unterhalten. Wenn sie einen dann noch so richtig packt, es zusätzlich schafft, Emotionen und Gefühle zu transportieren und sogar eine Gänsehaut zu zaubern, umso besser! Womit wir bei dem hier betreffenden Protagonisten und Ausnahmekünstler DAVID JUDSON CLEMMONS angelangt wären. Denn seine Vorstellung und Darbietung der „akustischen Künste“ ist nicht nur dermaßen tiefgreifend und intensiv, sondern auch spannend, faszinierend und berührend zugleich. Der bereits seit Jahren in „unserer“ Hauptstadt Berlin lebende, und der Tischler- und Restaurierungskunst ausübende und bekennende Holzwurm (Hallo Herr Kollege, ich bin übrigens gelernter Schreiner – *grins*), und aus Virginia stammende US-Amerikaner schert sich einen Dreck um musikalische Vorgaben, Normen oder Konventionen und musiziert frei von der Leber weg…

David himself, der in seiner bereits gut 30-jährigen Karriere immer über den musikalischen Tellerrand hinaus geblickt hat, keine Grenzen kannte und kennt und seit jeher für alles offen ist, dürfte einigen von Euch vielleicht noch von seiner gemeinsamen Arbeit mit dem ehemaligen MEGADETH-Gitarristen Chris Poland bei der Formation DAMN THE MACHINE ein Begriff sein, wo er eher progressiveren und jazzigen Klängen frönte. Oder aber durch mehrere Veröffentlichungen mit seinem Projekt JUD oder der Truppe FULLBLISS, die sich eher dunklen und „wavigeren“ Tönen verschrieben haben. Auf seinem hier und jetzt vorliegenden Solo-Album `Tribe & Throne´ hat Herr Clemmons einfach all diese unterschiedlichen Stile und Genre in einen Topf geworfen und so fällt der aktuelle Longplayer sowohl progressiv und verspielt, als auch düster, emotional und „wavig“ aus.

Aber nur so, und auf diese Art und Weise, können Klangperlen wie zum Beispiel der sensationelle Opener `Our Love Our War´, mit herrlichen „Wah-Wah“-Gitarrenpassgen, emotional packendes und sogar leicht poppiges wie `It Or The Dome´ oder hart und brachial rockendes wie `Servants´, das zum Ende hin regelrecht explodiert, das Licht der Welt erblicken. Abwechslung ist Trumpf und wird hier ganz groß geschrieben und so kommen auch ruhigere Elemente, melancholischere Töne oder teils sogar bedrohliche Synthie-Sounds nicht zu kurz. Vergleichbare Bands zu nennen erscheint schwer, spannt David Judson Clemmons den musikalischen Bogen doch von Prog. Rock-Größen wie PINK FLOYD, über dezent waviges der Marke THE MISSION und den Melancholic-Rockern SECRET DISCOVERY bis hin zu ganz eigenständigen und individuellen Formationen wie zum Beispiel CIVIL DEFIANCE oder auch SONIC YOUTH und ist somit kaum zu beschreiben oder gar einzusortieren.

Auch wenn insgesamt so manches etwas anders, „strange“ oder vielleicht sogar abstrakt und sperrig klingen mag, folgt `Tribe & Throne´ trotzdem einer ganz klaren Linie, ist wohl durchstrukturiert und funktioniert somit am Besten nur am Stück und als Gesamtwerk an sich. Denn ganz geschickt hat der Künstler hier die einzelnen Kompositionen verbunden und klug angeordnet, um die Spannung zu jeglichem Zeitpunkt auf dem Siedepunkt zu halten, so dass nie auch nur einen Funken an Langeweile aufkeimen kann. Musikliebhaber sollten `Tribe & Throne´ unbedingt eine Chance geben und einem persönlichen Hörtest unterziehen. Taucht ein in die ganz speziellen Soundwelten eines David Judson Clemmons – Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen. So geht gute, eigenständige und innovative Underground-Mucke!!!

 


 


 

Streetclip.de

8,5/10 Punkte

Michael Haifl

`Tribe & Throne´ wirkt im Hier und Jetzt als Katharsis. Jede Komposition des Werkes versucht ihrem Ursprung zu entfliehen und ihre Aura in ein grelles Leuchten zu tauchen.

DAVID JUDSON CLEMMONS tritt mit `Tribe & Throne´ die Flucht nach vorne an. Seine 2018 und 2019 komponierten Songs beschreiben den aktuell mürben Gesellschaftszustand, ohne bewusst politisch zu agieren. Ein konzeptioneller Anreiz zum Nachdenken und Sinnieren.

Die Projekte JUD sowie FULLBLISS liegen schon lange, DAMN THE MACHINE erst recht weit hinter David Judson Clemmons. `Tribe & Throne´ ist bislang das vierte Werk unter seinem vollen Namen – aufgenommen von Thomas Götz (BEATSTEAKS) in Berlin, mit ähnlichen Aufnahmetechniken wie einst sein erstes 2004er Solo-Werk ´Life In The Kingdom Of Agreement´ sowie JUDs 2016er ´Generation Vulture´.

`Tribe & Throne´ besitzt alles. Zeit, Mut und Melodie. Ein hypnotisierende und fiebrige Atmosphäre.

Die Melancholie der Neunzigerjahre wird zur dehnbaren Echtzeitstimmung.

´Our Love Our War´ wandelt in Sphären von Space und Psychedelica. Der Song wallt in der Freudensbotschaft des Post Rock auf. Mühelos den Wahnsinn genießend („Through time and space, these years of grace“). Sich Zeit nehmende CIVIL DEFIANCE- und PSYCHOTIC WALTZ-Anbeter müssen bei diesem Trip selbstredend dabei sein, selbst wenn die psychedelische Wall-of-Sound in ´My Trust´ zunimmt. Kraft und Ausdauer ziehen in ihrer Ausdrucksstärke forsch an, zwischen DEFTONES und VOIVOD in der eigenen, in der Berliner-Spur.

Die psychedelischen Wellen wachen zu ´Dark Walk Home´ endgültig auf, derweil das ohnehin phantastische Schlagzeugspiel von Thomas Götz die Marschrichtung vorgibt. Zu Beginn gar im Paralleluniversum neben MAYFAIR. David Judson Clemmons quält immerfort und solange seine Gitarre und seine Stimme bis er den Siedepunkt der jeweiligen Komposition erreicht hat – ob sich der Erinnerung hingebend („I think a lot of my time in America“) oder dem Aufbruch nachgebend („Now I´ve said goodbye to the old world“).

Es ist bei der Besetzung nicht verwunderlich, dass etwa in ´It Or The Dom´ auch Einflüsse deutscher Alternative Bands wie SCUMBUCKET durchblinzeln. Die lange angekündigten Explosionsschübe branden letztlich in ´Servants´ zerstörerisch auf, wenn – nach langem Brummeln der Musik – David ausruft: „I’ll satisfy machine“!!!

Ein letztes Aufbäumen, die Trommeln schlagen, die Gitarre vibriert, der Traum von ´The Loyalty´ ist vorbei („Dream, and the war will end“).

`Tribe & Throne´: Die Hoffnung stirbt zuletzt. `Tribe & Throne´: Die Masse der Weltbevölkerung (56,6%) besitzt 1,8% am Weltvermögen, die Wenigen (0,9%) besitzen 43,9%. Wo ist die Balance?


 


 


 


 


 

Wahrschauer Magazine

Ljuba Generalova

Fett, psychedelic, intergalaktisch


David Judson Clemmons? Einige Underground- und Musikliebhaber wissen natürlich sofort von wem die Rede ist. Für alle anderen: bei DAMN THE MACHINE, JUD und FULLBLISS ist der Musiker aktiv. Die vorliegende Schreibe steht für einen guten Mix aus Davids bisherigen Bands. Um es vorwegzunehmen: „Tribe & Throne ist ein Killeralbum. So ist es weiterhin nicht verständlich, warum so eine hochwertige Musik kein größeres (Major-) Label findet, das die Band nach oben schiebt. Das Material kann definitiv mit allem, was im Rock-Bereich veröffentlicht wird, mithalten. Herausragend ist Davids Gesang, der sicherlich zu den Top 10 Alternative/Indie/Rock Sängern unserer Zeit gehört. Aber was dieses Album so speziell macht, sind die Drums von BEATSTEAKS Thomas Götz, der auch für die Aufnahmen zuständig war. Er gibt den Songs den letzten Schliff, zaubert einen unheimlichen Groove (zusammen mit Earl Grey am Bass) und bringt so ganz nebenbei einige starke Feinheiten ein, die „Tribe & Throne“ unheimlich aufwerten. Im Vergleich zu Davids Songs mit seinen vorherigen Banks sind dieses Mal seine Stücke eindringlicher und stärker als zuvor. Nach einem eher getragenen Einstieg mit „Our Love Our War“, der sphärisch und ein bisschen langatmig ausgefallen ist, geht es mit dem rockigen und treibenden „My Trust“ weiter. Hier zeigen sich unter anderem die VOIVOD-Einflüsse von DAMN THE MACHINE am stärksten. Das Riff treibt, die Vocals flirren vor sich hin und enden in einem intergalaktischen Refrain. Danach folgt mit „Dark Walk Home“ der Höhepunkt der Platte.

Der Song startet eindringlich und ruhig, bevor er in einen wunderschönen rifflastigen Refrain übergeht. Das Stück ist für mich eines der besten dieses Jahres und dürfte einige Leute schlicht umhauen. „It Or The Dome“ schließt sich an und hat ähnlich wie der Vorgänger Intensität und Hitqualität. David reflektiert seine Zeit in seiner US-amerikanischen Heimat mit starken Metaphern und Worten. „It Or The Dome“ hat einige (keine weinerlichen!) Gothic Rock-Einflüsse und überzeugt erneut mit starken Gesangslinien und tollen Grooves. Hervorzuheben ist neben Davids starker Gitarrenarbeit auch hier die druckvolle Schlagzeugarbeit. Die letztgenannten Songs sind zwei Wahnsinnsnummern! „Servants“ ist ein intensiver Rocktitel, der treibend nach vorne geht. Das fast neunminütige „The Loyalty“ beendet eine ganz starke Platte. Hier sind wahre Künstler Herz und Seele am Werk – mit Anspruch und Klasse. Mehr kann man sich nicht wünschen - so sollte es sein. Abgerundet wird die Scheibe vom tollen Artwork von Chris Corrado und einer natürlichen Produktion von Andi Bukelini und Dog Young im Studio Wong in Berlin-Kreuzberg. „Tribe & Throne“ ist eine Empfehlung für jeden Rockfan. Ein Anwärter auf das Album des Jahres ist es für mich jetzt schon.
Unterstützt David Judson Clemmons und kauft euch die CD oder das Vinyl auf: www.judtv.com

 


 

Daredevil Records – Online Magazine:

9/10 Punkte

Jochen Boelleth

ENGLISH (Google translation):

Some underground and music lovers of course immediately know who we're talking about. For everyone else: DAMN THE MACHINE, JUD, FULLBLISS as an introduction. And the new album has become a good mix of David's old bands. DAMN THE MACHINE from Los Angeles were support for VOIVOD in 1992 and a few times I hear exactly this Voivod vibe (without the metal part). TRIBE & THRONE is a killer album and it is still not understandable why such a high quality thing does not find a (major) major label that pushes the band to the top. The material can definitely keep up with everything that is published in this way. Outstanding is of course the vocals from David, which is certainly one of the top 10 alternative / indie / rock singers of our time. But what makes this album so special are the drums by BEATSTEAKS Thomas Götz (who was also responsible for the recordings), who simply puts the finishing touches on the songs, conjures up an uncanny groove (together with Earl Gray on bass) and so by the way brings in some strong subtleties that just incredibly enhance the album. As mentioned before, the music is a good mix of David's old bands, but this time the songs are more haunting and stronger than before. After a more worn start with OUR LOVE OUR WAR, which is rather spherical and a bit lengthy, the rocking and driving MY TRUST continues. Here the VOIVOD influences mentioned are most pronounced and also the comparisons to DAMN THE MACHINE. The reef drifts, the vocals shimmer and end in an intergalactic chorus. Then comes the highlight of the record with DARK WALK HOME. DARK WALK HOME starts insistently and calmly before the song turns into a beautiful reef-heavy chorus. The song is one of the best songs of the year and should just blow some people away. IT OR THE DOME follows and is similar to its predecessor with the same intensity and hit density. David reflects his time in his home country with strong metaphors and words. 2 amazing numbers. IT OR THE DOME has some Gothic Rock (no tearful!) influences and convinces again with strong vocal lines and great grooves. In addition to David's strong guitar work, the powerful drum work should also be mentioned here. SERVENTS is a strong rock number that moves forward and the almost 9-minute THE LOYALTY ends a very strong album. Real artists process heart and soul here - the album has high standards and class. You can't say more about an album - that's the way it should be. The disc is rounded off by a great artwork by Chris Corrado photos by Axel Jusseit and a natural production by Andi Bukelini / Dog Young in Studio Wong. Every rock fan should listen to this and give the support. For me already a candidate for the album of the year. Genre: rock Music: 9 Sound: 9 Info: 6 songs Release: May 1, 2020 (digital April 10, 2020)

Lasst uns das Wochenende mit etwas großartigem starten: das neue Album von David Judson Clemmons - The Music

DAVID JUDSON CLEMMONS - Tribe and Throne Village Slut Records

David Judson Clemmens? Einige Underground und Musikliebhaber wissen natürlich sofort von wem die Rede ist. Für alle anderen: DAMN THE MACHINE, JUD, FULLBLISS als Einstieg. Und genau ein guter Mix aus Davids alten Bands ist das neue Album geworden. DAMN THE MACHINE aus Los Angeles waren ja 1992 Support für VOIVOD und einige Male höre ich da genau diesen Voivod Vibe (ohne den Metal Anteil) heraus. TRIBE & THRONE ist ein Killeralbum und es ist weiterhin nicht verständlich, warum so eine hochwertige Sache kein (Major) größeres Label findet, dass die Band ganz nach oben schiebt. Das Material kann definitiv mit allem, was so veröffentlicht wird, mithalten. Herausragend ist natürlich der Gesang von David, der sicherlich zu den Top 10 Alternative/Indie/Rock Sängern unserer Zeit gehört. Aber was dieses Album so speziell macht, sind die Drums von BEATSTEAKS Thomas Götz (der auch für die Aufnahmen zuständig war), der einfach den Songs den letzten Schliff gibt, einen unheimlichen Groove (zusammen mit Earl Grey am Bass) zaubert und so ganz nebenbei einige starke Feinheiten einbringt, die das Album einfach unheimlich aufwerten. Die Musik ist wie bereits erwähnt ein guter Mix aus Davids alten Bands, aber dieses Mal sind die Songs eindringlicher und stärker als zuvor. Nach einem eher getragenen Einstieg mit OUR LOVE OUR WAR, der eher sphärisch und ein bißchen langatmig ausgefallen ist, geht es mit dem rockigen und treibenden MY TRUST weiter. Hier zeigen sich die erwähnten VOIVOD Einflüsse am stärksten und auch die Vergleiche zu DAMN THE MACHINE. Das Riff treibt, die Vocals flirren vor sich hin und enden in einem intergalaktischem Refrain. Danach kommt mit DARK WALK HOME der Höhepunkt der Platte. DARK WALK HOME startet eindringlich und ruhig, bevor der Song in einen wunderschönen rifflastigen Refrain übergeht. Der Song ist einer der besten Songs dieses Jahres und dürfte einige Leute schlicht umhauen. IT OR THE DOME folgt und ist ähnlich wie der Vorgänger mit der gleichen Intensität und Hitdichte. David reflektiert seine Zeit in seiner Heimat mit starken Metaphern und Worten. 2 Wahnsinnsnummern. IT OR THE DOME hat einige Gothic Rock (keine weinerlichen!) Einflüsse und überzeugt erneut mit starken Gesangslinien und tollen Grooves. Herauszuheben neben Davids starker Gitarrenarbeit ist wie gesagt auch hier die druckvolle Schlagzeugarbeit. SERVENTS ist eine starke Rocknummer, die treibend nach vorne abgeht und das fast 9minütige THE LOYALTY beendet ein ganz starkes Album. Hier verarbeiten richtige Künstler Herz und Seele - das Album hat Anspruch und Klasse. Mehr kann man über ein Album nicht sagen - so sollte es sein. Abgerundet wird die Scheibe von einem tollen Artwork von Chris Corrado photos von Axel Jusseit und einer natürlichen Produktion von Andi Bukelini / Dog Young im Studio Wong. Jeder Rockfan sollte sich das anhören und die Unterstützung zukommen lassen. Für mich jetzt schon ein Anwärter auf das Album des Jahres.
Genre: Rock
Musik: 9
Sound: 9
Info: 6 Songs
VÖ: 01.05.2020 (Digital 10.04.2020)





 


 


 


 

EM ER Regensburg Regional Online Mag

6/7 Punkte = Phänomenal

Alois C Braun

Killeralbum! Keiner der sechs Tracks ist kürzer als sechseinhalb Minuten. Und keiner der Tracks ist auch nur ansatzweise langweilig. Hier ist jemand einzig und allein der Musik, dem Gefühl und dem Herz verpflichtet. Airplay, Erwartungshaltungen oder die Befriedigung von oberflächlichen Hörge-wohnheiten waren auch noch nie das Ding von David Judson Clemmons. Seine Musik ist schon immer abwechslungsreich, was die vielen Veröffentlichungen mit Bands wie Jud und Fullbliss oder auch seine Solowerke eindrucksvoll belegen. Auf „Tribe and Throne“ bedient er die Fans der harten Musik, wobei hier nie einfach drauflos geknüppelt wird. Vieles klingt eher verhalten, in der Ge-schwindigkeit reduziert, sitzt aber gerade deshalb sehr tief und verbreitet eine unglaubliche Heavy-ness. Natürlich findet man die satten und unerreichten Soundwände von Jud genauso, wie schnell wirkende Melodien. Insgesamt aber muss man hier zuhören, sich dieser unglaublichen Dynamik und Spannung stellen. Man wird schon beim ersten Durchgang förmlich hineingezogen, in diesen teilweise leicht doomigen Sound. Und man wird immer wieder Neues entdecken an Soundfinesse und Kraft. Viele der Songs entfalten eine hypnotische Wirkung, ob dieser mächtigen Getragenheit. Ist man erst einmal eingetaucht, dann ist man im positiven Sinne gefangen. Zuhören, sich fallen lassen und genießen. Das ist Rockmusik ohne Halbwertzeit. (Village Slut Records) acb


 

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